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Surf Begriffe für Neulinge - Surf ABC

Aktualisiert: 11. Mai 2019

Du hast bestimmt schon mal Wörter wie, ne Barrel surfen oder Beach break gehört aber so wirklich einordnen kannst du sie nicht. Kein Problem, wir haben hier die wichtigsten Begriffe zusammengefasst, damit du für dein Surf Abenteuer startklar bist. Hier unser kleines Surf ABC.


A FRAME

Mit A Frame bezeichnet man eine Welle, die sowohl nach rechts als auch nach links bricht. Das ist meist ein Point Break, kann aber auch über einer Sandbank am Strand geschehen.


ALOHA

Ist ein Gruß aus der hawaiischen Kultur, der mit Liebe und Zuneigung übersetzt werden kann.


BARREL (TUBE)

Eine Barrel entsteht, wenn sich eine Welle überschlägt. Dabei bildet sich eine fassähnliche Röhre (Barrel = Fass), durch die man hindurchfahren kann.


BEACHBREAK

Es gibt verschiedene Untergründe, auf denen Wellen brechen. Beim Beachbreak bricht die ankommende Welle auf sandigem Untergrund. Da Sand im Gegensatz zu Stein ein formbares Element ist, hat der Beachbreak den Nachteil, dass der Untergrund sich ständig verschiebt. Kommt z.B. ein großer Swell an, kann es sein, dass die Sandbänke danach anders liegen und die Welle an einem anderen Punkt bricht. Der große Vorteil ist jedoch die geringe Verletzungsgefahr und das flach auslaufende Wasser.


BREAK

Die Stelle an der die Wellen brechen.


BRETT/ BOARD

Es gibt unzählige Materialien und Bauweisen von Brettern. Für jede Welle und für jeden Surfer gibt es das passende Surfboard. Dabei kann man wie folgt unterscheiden: Longboard, Malibu & Minimalibu, Funboard, Fish, Shortboard und Gun. Alle diese Art von Surfboards, gibt es in verschiedenen Längen und Ausfertigungen, wobei sich die verschiedenen Typen immer an einem Maß orientieren.

Longboard: ab 9’0″ Fuß

Malibu: 7’6″ bis 8’11” Fuß

Minimalibu: 7’2″ bis 7’6″ Fuß

Funboard/ Hybrid/ Evolution: 6’8″ bis 7’2″ Fuß

Fish: 5’5″ bis 6’4″ Fuß

Shortboard: 5’10” bis 6’8″ Fuß

Gun: 6’8″ bis 10’0″ Fuß


CLOSE-OUT

Bei einem Close- out bricht die Welle in ihrer gesamten Länge. Man sagt auch „die Welle macht zu“. Eine Welle die als Close-out bricht ist quasi nicht surfbar, da sie an keiner Stelle einen Einstieg bietet und sich wegen ihrer schnellen, gleichzeitigen Brechung keine Möglichkeit bietet, sie zu irgendeiner Seite zu surfen.


CURRENT (= STRÖMUNG)

Man unterscheidet zwischen 4 verschiedenen Strömungsarten:

1. Strömung, die durch Wärmeaustausch entsteht

2. Strömung, die durch Wind entsteht

3. Strömung, die durch die Gezeiten entsteht

4. Strömung, die durch das Brechen einer Welle entsteht

Egal, um welche Art von Strömung es sich handelt, grundsätzlich lässt sich festhalten, dass sie sowohl nützlich sein kann (siehe auch Channel), aber auch sehr gefährlich. Gefahr besteht aber immer nur dann, wenn man sich nicht ausreichend auskennt. Darum ist es z.B. wichtig, dass ihr an einem fremden Strand andere Surfer nach den Strömungsverhältnissen befragt. Auch ist es hilfreich, sich an Land markante Punkte zu merken, die euch einen Überblick verschaffen, in welche Richtung und ob ihr überhaupt abtreibt.


DING

Ding ist der Fachbegriff für Schäden (Risse, Löcher etc.) am Board, die Wasser ziehen und repariert werden müssen.


DROP

Als Drop bezeichnet man den Augenblick, in dem man nach dem Anpaddeln einer Welle und dem danach folgenden Take Off die Welle hinunter fährt, sozusagen das „Einsteigen“ in die Welle.


DROP-IN

Bei einem Drop-In nimmt ein Surfer einem anderen Surfer die Vorfahrt, in dem er in eine Welle fährt, auf der sich bereits ein anderer Surfer befindet.


EBBE

Ebbe ist der Niedrigstand des Wassers, der infolge der Gezeiten alle 12 Stunden und 20 Minuten eintritt.


FINNEN

Die meisten Surfboards haben Finnen-Systeme, die es zulassen, dass man die Finnen austauschen und herausnehmen kann. Die Finnen werden in die Boardunterseite in die sogenannten Plugs eingesteckt und festgeschraubt. Die Anzahl der Finnen hängt davon ab, wie ihr surft und welches Surfbrett ihr gerne fahrt. In Shortboards finden sich üblicherweise 3 Finnen. Diese Art der Anordnung wird auch Thruster genannt. Ebenfalls gibt es Single Fin (1 Finne), Twin Fin (2 Finnen), Quad (4 Finnen) und Bonzer (5 Finnen).


FLUT

Mit Flut bezeichnet man den Höchststand des Wassers, der infolge der Gezeiten alle 12 Stunden eintritt.


GEZEITEN ODER AUCH ENGLISCH TIDE

Die Gezeiten sind ein sich täglich wiederholendes Spiel der Natur und entstehen durch die Anziehungskräfte von Mond, Sonne und Erde. Ebbe und Flut wechseln alle 6 Stunden, Flut und Flut alle 12 Stunden und 25 Minuten. Zu den Gezeiten kann man auch Tide sagen. Der Unterschied, der sich aus der Höhe der Gezeitenstände ergibt, wird auch mit Tidenhub bezeichnet.


GOOFY

Im Wellenreiten werden alle Fahrer als „Goofy“ bezeichnet, die mit dem rechten Fuß vorne auf dem Brett stehen.


GRÜNE WELLE

Eine grüne Welle ist die ungebrochene Welle, die fortgeschrittene Surfer aus dem Line Up anpaddeln.


HARDBOARD

Das Hardboard ist das Gegenstück zum Softboard und ist mit einem harten Deck und harten Finnen ausgestattet.


HIGH TIDE

High Tide ist der englische Begriff für Flut.


LEASH

Die Leash wird am Surfboard und am Fussgelenk des Surfers, festgemacht und verbindet den Surfer mit seinem Board.


LINE-UP

Das Line Up befindet sich an dem Punkt, wo keine Welle mehr bricht und liegt somit hinter der Brechungslinie.


LONGBOARD

Ein Board wird Longboard genannt, wenn es eine Länge von 9`0“ übersteigt. Longboards sind meist relativ dick, haben einen geringen Rocker und eine runde Nose.


LOW TIDE

Low Tide ist der englische Begriff für Ebbe.


MID-TIDE

Der Zeitpunkt des mittleren Wasserstandes, also zwischen Hoch- und Niedrigwasser bzw. zwischen Niedrig- und Hochwasser.


NEOPRENANZUG (SIEHE AUCH WETSUIT)

Das Neopren isoliert eure Körperwärme so, dass diese nicht nach außen abgegeben wird. Wasser gelangt zwischen die Haut und den Neoprenanzug. Diese Wasserschicht wird von der Körperwärme erhitzt und sorgt dafür, dass ihr nicht auskühlt. Damit der Körper das Wasser erhitzen kann, darf die Wasserschicht zwischen euch und dem Neoprenanzug nur ganz dünn sein. Aus diesem Grund muss der Anzug möglichst eng anliegen. Es gibt Neoprenanzüge in sämtlichen Ausführungen:

Shorties (kurze Arme & Beine), Longsleeve Shortys (kurze Beine, lange Arme), Kurzarm Steamer (lange Beine, kurzer Arm), Fullsuit oder Steamer (lange Arme & Beine), Neoprenshirts (nur Oberteil).

Innerhalb dieser Auswahlmöglichkeit gibt es noch verschiedene Dicken 3/2- 6/5 von Neopren, die übrigens in mm angegeben werden. Ein 3/2er Neoprenanzug ist also 3mm dick am Körper und 2 mm dick an den Armen und Beinen. Wird eine dritte Größe angegeben, z.B. 6/5/4 bezieht sich die dritte Angabe auf die Flexzonen, d.h. z.B. unter den Armen und zwischen den Beinen des Anzugs.


NOSE

Mit Nose wird die Nase, d.h. die Spitze des Surfboards, bezeichnet.


NOSE-DIVE

Beim Nose-Dive spitzt man nach dem Anpaddeln mit der Nose ins Wasser ein und verliert meist sein Surfbrett, da man nach vorne runter rutscht und das Brett nach hinten weggleitet. Der Nose-Dive passiert vor allem dann, wenn man zu weit vorne auf dem Brett liegt oder zu spät anpaddelt.